Italienische Literatur gemeinsam entdecken –
Lektüre und Gespräche in deutscher Sprache
VHS Bielefeld, Ravensberger Park, Raum 258, 15:00 h bis 16:30 h
Einmal im Monat – von Oktober bis Juni – trifft sich der Literaturkreis der Deutsch-italienischen Gesellschaft Bielefeld, um sich (auf Deutsch) in lockerer Form über Klassiker und Neuerscheinungen der italienischen Literatur zu unterhalten.
Keine Teilnahmegebühr!
Am 12 . Januar 2026 um 15 Uhr diskutieren wir über folgenden Roman:
Tiziano Scarpa, Stabat mater, Berlin 2009
Tiziano Scarpa, Stabat mater, Torino 2008
Die Geschichte eines Waisenmädchens in Venedig: Cecilia spielt virtuos die von Vivaldi für sie komponierten Stücke. Sogar das Frühlingszwitschern einer Schwalbe kann sie auf der Geige nachahmen. Doch viel lieber möchte sie wissen, wer sie ist und woher sie kommt. Im Ospedale della Pietà, einem Kloster und Waisenhaus, können Neugeborene abgelegt werden, deren Mütter unerkannt bleiben wollen. So erging es auch Cecilia. Inzwischen ist sie sechzehn und die Begabteste im Orchester des Waisenhauses, das über Italien hinaus berühmt ist.
Mehr noch als von Musik ist sie von der Frage besessen, wer ihre Mutter war und weshalb sie sie weggeben hat. Ruhelos streift sie nachts durch die verborgensten Winkel des Klosters und schreibt Briefe an eine imaginierte Mutter.
Als ein neuer Musikmeister eintrifft, ändert sich ihr Leben. Es ist Antonio Vivaldi. Der junge Komponist mit dem roten Haarschopf erkennt das große Talent Cecilias und verspricht ihr, sie zur gefeierten Musikerin zu machen. Aber er knüpft daran eine Bedingung, die Cecilia vor die Entscheidung stellt, welchen Weg sie wählen will.
© Wagenbach Verlag

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Bereits besprochene Bücher:
Romina Casagrande, Als wir uns die Welt versprachen, aus dem Italienischen von Katharina Schmidt und Barbara Neeb, Frankfurt a. M. 2021
Romina Casagrande, I bambini di Svevia, Milano 2020
Maddalena Vaglio Tanet, In den Wald, aus dem Italienischen von Annette Kopetzki, Frankfurt a. M. 2024
Maddalena Vaglio Tanet, Tornare dal bosco, Venezia 2023
Claudia Petrucci, Die Übung, aus dem Italienischen von Mirjam Bitter, Berlin 2022
Claudia Petrucci, L‘ esercizio, Milano 2020
Andrea Camilleri, Der falsche Liebreiz der Vergeltung, aus dem Italienischen vonChristiane von Bechtholsheim, Bastei Lübbe 2006
Andrea Camilleri, La prima indagine di Montalbano, Milano 2004
Beppe Fenoglio, Eine Privatsache, aus dem Italienischen von Heinz Riedt, Wagenbach 2021
Beppe Fenoglio, Una questione privata, Milano 1963
Giuseppe Berto, Guerra in camicia nera, Garzanti 1955
Giuseppe Berto, Krieg im Schwarzhemd, aus dem Italienischen von Jürgen Adam, Bielefeld 2025
Donatella Di Pietrantonio, Borgo Sud, Turin 2020
Donatella Di Pietrantonio, Borgo Sud, aus dem Italienischen von Maja Pflug, Kunstmann Verlag 2021
Donatella Di Pietrantonio, Arminuta, aus dem Italienischen von Maja Pflug, München 2018
Donatella Di Pietrantonio, L’ Arminuta, Torino 2017
Niccolò Ammaniti, Io non ho paura, Torino 2001
Niccolò Ammaniti, Ich habe keine Angst, aus dem Italienischen von Ulrich Hartmann, München 2004
Francesca Melandri, Sangue giusto, Milano 2017
Francesca Melandri, Alle, außer mir, aus dem Italienischen von Esther Hansen, Wagenbach 2025
Wanda Marasco, La compagnia delle anime finte, Vicenza 2017
Wanda Marasco, Am Hügel von Capodimonte, aus dem Italienischen von A. Kopetzi, Paul Zsolnay Verlag 2018
Susanna Agnelli, Wir trugen immer Matrosenkleider, Memoiren einer Tochter aus gutem Hause, aus dem Italienischen von Ragni M. Gschwendt, Piper 1997
Susanna Agnelli, Vestivamo alla marinara, Milano 1974